Lauras Stern

Kino
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Datum: So, 9. Jan 2022 15:00

 

Alle Termine:


  • Do, 23. Dez 2021 15:00
  • Sa, 25. Dez 2021 15:00
  • So, 26. Dez 2021 15:00
  • Mo, 27. Dez 2021 15:00
  • Di, 28. Dez 2021 15:00
  • Mi, 29. Dez 2021 15:00
  • Do, 30. Dez 2021 15:00
  • Fr, 31. Dez 2021 15:00
  • So, 2. Jan 2022 15:00
  • Mo, 3. Jan 2022 15:00
  • Di, 4. Jan 2022 15:00
  • Mi, 5. Jan 2022 15:00
  • Do, 6. Jan 2022 15:00
  • Sa, 8. Jan 2022 15:00
  • So, 9. Jan 2022 15:00

Laura (Emilia Kowalski) ist ein glückliches und munteres Kind. Dieser schöne Zustand ändert sich jedoch, als ihre Eltern (Luise Heyer, Ludwig Trepte) beschließen, zusammen mit Laura und ihrem Bruder Tommy (Michel Koch) in eine neue Stadt zu ziehen. Alles in ihrer Umgebung ist nun neu und unbekannt und ihre neuen Freunde sind nicht mehr da – und neue zu finden, fällt Laura nicht leicht. Als sie eines Abends aus ihrem Fenster blickt, sieht sie, wie ein Stern vom Himmel fällt und findet ihn kurz darauf mit einer abgebrochenen Zacke wieder. Sie tröstet den kleinen Stern und verarztet die abgebrochene Stelle mit einem Pflaster. Für Laura wird der Stern zu einem Freund und gemeinsam erleben sie viele Abenteuer, die Lauras größten Träume wahr werden lassen. Und dank ihres neuen Freundes fühlt sich das kleine Mädchen nicht mehr so allein und ist wieder glücklich. Doch irgendwann ist die Zeit gekommen, an dem sich die Wege von Laura und ihrem Gefährten wieder trennen müssen, denn der Stern kann auf der Erde nicht lange überleben. Zum Glück gibt es Max (Jonas May), den Nachbarn von Laura. Er kümmert sich um sie und wird ihr ein treuer Freund.

Basiert auf der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Klaus Baumgart sowie auf dem Animationsfilm aus dem Jahr 2004.

Schon auf den ersten Blick fällt bei auf, wie nah sich der Realfilm an Zeichentrickversion orientiert – manche Bilder wurden sogar eins zu eins übernommen, weshalb die Geschichte keinerlei neuen Überraschungen bereithält. Dafür gibt es allerdings eine große Menge an „Das kenne ich!”-Momenten, die vor allem für inzwischen im Erwachsenenalter angekommene Fans von damals ein wahres Nostalgie-Feuerwerk zünden dürften: So gibt es etwa ein Wiedersehen mit den Real-Versionen von bekannten „Lauras Stern“-Objekten wie der selbstgebastelten Rakete, der Roboter-Katze oder dem Beschütz-mich-Hund von Tommy.

Ebenfalls bemerkenswert an der Realverfilmung sind die unglaublich lebendigen Animationen des Weltalls, durch das Laura zu Beginn und gen Ende des Films fliegt. Dasselbe gilt für den weihnachtlich strahlenden Sternenstaub. Spätestens die fliegenden Planeten und lebendig gewordenen Tiere garantieren große Kinderaugen – und verantwortlich für diese fantasievoll-magischen Einschübe zeichnet mit Rothkirch Cartoon-Film wenig überraschend das Animationsstudio von Thilo Graf Rothkirch, der neben dem „Lauras Stern“ von 2004 auch bei „Der kleine Eisbär“ Regie geführt hat.

Luise Heyer und Ludwig Trepte begeistern als Eltern von Laura und Tommy.



Noch mehr als vor 17 Jahren merkt man in der Zeit von Fridays For Future, wie sehr die Geschichte von Laura und ihrem Stern für einen respektvollen Umgang mit der Natur steht. Denn das kleine Mädchen muss lernen zu akzeptieren, dass sie den Stern nicht fern von seinem Zuhause einfach für sich behalten darf, auch wenn es ihr dadurch besser geht. Zudem spielt die Fünfjährige am liebsten im Park und saust am Ende statt im Auto der Eltern auf einem Fahrrad durch die neue Stadt. Diese Achtsamkeit vermittelt der Film ohne erhobenen Zeigefinger und so auch nicht nur in die Weihnachtszeit.

Damals wie heute aktuell sind Lauras Probleme mit dem Umzug in eine neue Stadt und ihr Wunsch nach neuen Freund*innen. Der Kinderfilm nimmt die Gefühle seiner Protagonistin ernst und versteht es, ein Film für Kinder zu sein, der von wirklichen Kindern handelt. Sowohl Laura als auch Tommy verhalten sich ihrem Alter entsprechend und sprechen nicht so, als würden sie Erwachsene imitieren. So kann „Lauras Stern” eine echte Hilfe für Kinder sein, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.

Leckere Zauberäpfel


Bezaubernd sind auch die Eltern, gespielt von Luise Heyer („Generation Beziehungsunfähig“) und Ludwig Trepte („Am Ende der Worte“), die einen nicht kitschig-überhöhten, aber gleichwohl wunderschönen Familienalltag zelebrieren. Es werden „Zauberäpfel” gegessen, der Sternenhimmel beobachtet und gemeinsame Ausflüge gemacht. Mit solchen Eltern und dem Vertrauen, dass der nächste Freund oder die nächste Freundin nicht weit ist, braucht man am Ende nicht mal mehr einen eigenen Stern im Kinderzimmer.

Vorschulkinderfreundlich ist auch das Erzähltempo, durch das der Film jedoch für ältere Kinder nur bedingt geeignet ist. „Lauras Stern“ ist gerade ideal für den ersten Kinobesuch, um gleich zu spüren, was Kino alles kann: Eine wunderschöne Ausstattung, ein großartiger Score u.a. von Oscargewinner Hans Zimmer und ganz viel (vorweihnachtliche) Magie.

 

Genre:
Familienfilm, Animation
Regie:
Joya Thome
Darsteller:
Emilia Kowalski, Michel Koch (II), Jonas May
Filmlänge (min):
79
Altersfreigabe:
FSK ab 0 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
Erscheinungsjahr:
2021
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