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Datum: Fr, 26. Aug 2022 20:00

 

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  • Fr, 26. Aug 2022 20:00

Riedlingen: Teilgebiet der Standortsuche

Die Etappe endet in Riedlingen. Diese Region tauchte schon 2006 in einem Gutachten („Tongesteinsstudie“) als möglicher Standort für ein tiefengeologisches Atommüll-Endlager auf. Auch die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hält ein dauerhaftes Atommüll-Lager in der Region für möglich. Doch die Stadt Riedlingen und der Regionalverband Donau-Iller haben Bedenken. Das Landesamt für Geologie sieht Fragen der Erdbebensicherheit und möglicher vulkanischer Aktivitäten als größte Hindernisse. Das Tongestein im Südwesten, das sich bis in die Schweiz hinein zieht, kommt deshalb aus Sicht der Geolog*innen größtenteils nicht für ein atomares Endlager infrage.

 

Für interessierte Gäste wird ab 20.00 Uhr der Film "Die Reise zum sichersten Ort der Erde" gezeigt.

Eintritt frei  !!!

 

In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt über 350’000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

Die weltumspannende Suche führt an die unterschiedlichsten Orte in der Schweiz, in China, in den USA oder in Deutschland. Der Film wird Zeuge der geheimen Ankunft eines Atommüllfrachters in Japan und beobachtet Freiwillige an einer britischen Atommüllversammlung. An all diesen Orten werden Vernunft, Demokratie und wissenschaftliche Redlichkeit durch Sachzwänge, Strategien und Ängste auf die Probe gestellt. Verlockende Optionen tauchen auf: Ein Bürgermeister in New Mexico will den gefährlichsten Stoff der Erde für viel Geld in seiner Gemeinde unterbringen. Ein unermessliches, flaches Gebiet in der westaustralischen Steppe wird eruiert, um hochradioaktiven Atommüll aus der ganzen Welt aufzunehmen. Edgar Hagens Film wirft eine Fülle von Fragen über unser gegenwärtiges Handeln und unsere Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen auf. Kann und darf man im Notfall ein solches Projekt gegen den Willen der Bürger durchsetzen?

Die Reise zum sichersten Ort der Erde ist kontrovers und führt bis ans Ende der Welt. Es zeichnet sich ab, dass es keine schnelle Lösung des Konflikts geben wird.
 Die Reise zum sichersten Ort der Erde bringt fixe Weltbilder ins Wanken und führt uns an die Grenzen von Wissen und gesellschaftlich Verantwortbarem.

 

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