ONWARD: KEINE HALBEN SACHEN

Kino
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Datum: Sa, 19. Sep 2020 15:00

 

Alle Termine:


  • Fr, 18. Sep 2020 15:00
  • Sa, 19. Sep 2020 15:00
  • So, 20. Sep 2020 15:00
  • So, 20. Sep 2020 15:00
  • So, 27. Sep 2020 15:00

Früher war die Welt noch voller Magie, bis dann irgendwann der technologische Fortschritt kam. Warum sollte man sich noch bemühen, Zaubersprüche zu lernen und Zauberstäbe richtig zu halten, nur um etwa das Licht anzumachen - wenn es doch auch mit einem simplen Lichtschalter klappt? Als die beiden Elfen-Brüder Ian (Stimme im Original: Tom Holland) und Barley Lightfoot (Chris Pratt) aber endlich ihren 16. Geburtstag hinter sich haben, steht die Magie kurz davor, in den Haushalt der Lightfoots zurückzukehren. Denn ihre Mutter (Julia Louis-Dreyfus / Annette Frier) überreicht ihnen ein Geschenk ihres toten Vaters (Kyle Bornheimer): Einen geheimnisvollen Stock, der laut beiliegender Beschreibung die Fähigkeit besitzt, Ians und Barleys Vater für einen Tag in die Welt der Lebenden zurückzuholen. Doch leider will der Zauber nicht so recht hinhauen - denn die beiden schaffen nur, die Beine zu erschaffen. Aber wo bleibt der Rest? Die Brüder haben nur 24 Stunden Zeit, um das rauszufinden. Oder sie sehen ihren Vater nie wieder...

Was die Qualität der Animationen angeht, bleibt Pixar weiterhin über jeden Zweifel erhaben. Neben einer allgemeinen tricktechnischen Brillanz und einem unerreichten Detailreichtum sticht in „Onward“ vor allem das Nebeneinander von magischer und technologisierter Welt heraus. Wenn abenteuerliche Pfade auf vielbefahrene Highways treffen und sich Elfen an der Autobahnraststätte mit Chips-Vorräten eindecken, dann unterstreicht die geschickte Farbgebung noch, dass diese Dinge ja eigentlich gar nicht zusammenpassen sollten. Das eindeutige Highlight ist unterdessen ein Drache, der aus dem Schutt einer Highschool (mit dem Betondruck des Schulmaskottchens als Gesicht) entsteht. Das ist mal wirklich kreativ.

Im Kern bleibt „Onward“ trotz all der spaßigen Gags und visuellen Sperenzchen aber immer eine Coming-Of-Age-Story um zwei Brüder, die ihren Vater so sehr vermissen, dass sie dabei fast übersehen, was sie aneinander haben. Das ist nun nicht gerade originell, wird zugleich aber dermaßen geschickt erzählt, dass man am Ende trotzdem die eine oder andere Träne verdrücken muss (selbst wenn man sich nicht sicher ist, ob „Onward“ eine solche Reaktion - im Gegensatz zu anderen Pixar-Klassikern - überhaupt verdient hat). Die Autoren wissen, welche Knöpfe sie drücken müssen – aber nach 21 Filmen der Animationsschmiede weiß man eben inzwischen auch als Zuschauer, wann hier welche Knöpfe gedrückt werden sollen. Der emotionale Überraschungs- und Überwältigungseffekt bleibt daher im Gegensatz zu den allerbesten Werken des Studios aus.

Fazit: Die Pixar-Formel fühlt sich zwar nicht mehr ganz so frisch an wie noch vor ein paar Jahren, aber auch die sympathische Fantasy-Komödie „Onward: Keine halben Sachen“ ist wieder derart clever geschrieben und fantastisch animiert, dass man dem Film das eigentlich gar nicht weiter großartig ankreiden mag.

 

Genre:
Familienfilm, Animation
Regie:
Dan Scanlon
Darsteller:
Annette Frier, Tom Holland, Chris Pratt
Filmlänge (min):
102
Altersfreigabe:
FSK ab 6 freigegeben
Produktionsland:
USA
Erscheinungsjahr:
2020
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